Berufsorientierende Workshop-Reihe des Career Service HF

Pädagogisch-psychologische Berufsfelder kennenlernen

Rückschau zum Workshop "Beziehungsgestaltung im Gespräch - Einblicke in das Berufsfeld 'Coaching' " (17.06.2016)

Am Freitag, den 17.06.2016 fand zum ersten Mal in Rahmen unserer berufsorientierenden Workshop-Reihe der interaktive Workshop "Beziehungsgestaltung im Gespräch" unter Leitung des Dipl.- Psych., Psychotherapeuten, Coach und Supervisors Dennis Mohr statt.

Bei schönem Sommerwetter lernten die Teilnehmer*innen aus verschiedenen Studiengängen (Psychologie, Erziehungswissenschaft, Rehabilitationswissenschaften, Sonderpädagogik, Sozialwissenschaften) nicht nur das theoretische Modell der Individualpsychologie kennen sondern setzten sich mit folgenden Fragen auseinander:

• Wie gelingen gute Gespräche?
• Warum wirkt die Beziehungsebene mehr als die Sachebene?
• Wie kommt es zu Machtkämpfen und was kann ich dann tun?

Neben den inhaltlichen Aspekten des Workshops brachte Herr Mohr viele Beispiele aus seiner langjährigen Erfahrung als Psychotherapeut und Coach ein. In einer sehr angenehmen Lernatmosphäre hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit praxisnahe Coaching Beispiele zu bearbeiten und zu hinterfragen. Somit konnten sie Einblicke in das Berufsfeld „Coaching" gewinnen. Zudem bestand die Möglichkeit sich ein Bild davon zu machen, ob eine zukünftige Tätigkeit in diesem Bereich für sie passend ist.

Von den teilnehmenden Studierenden wurden besonders positiv folgende Aspekte hervorgehoben:
„Hoher persönlicher Erkenntnisgewinn"
„Gute Gestaltung des Workshops durch Workshop-Leiter"

Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen wird die Workshop-Reihe mit verschiedenen Referent*innen aus der Praxis fortgesetzt.

 

Rückschau zum Workshop: „Kommunikationsprozesse im Team. Praktische Kommunikationsübungen im lichtlosen Raum" (Sommersemester 2016)

Der Career Service HF bietet Studierenden  aller Fakultäten im Rahmen des Studium Integrale verschiedene Workshops zum  Thema „Berufseinstieg" und „Anforderungen im beruflichen Alltag" an. Der  Workshop „Kommunikationsprozesse im  Team. Praktische Kommunikationsübungen im lichtlosen Raum" fand zum sechsten Mal im Sommersemester 2016 statt und  wurde von der Mitarbeiterin des Career Service HF Dipl.-Psych.  Alina Todoran an  vier Blocktagen durchgeführt.

In den  ersten drei Teilen wurden verschiedene Grundlagen der Kommunikation basierend  auf die Kommunikationsmodelle von Friedemann Schulz von Thun: „Die vier Seiten  einer Nachricht"  und „Das  vier-Ohren-Modell" erarbeitet. Der vierte  Teil des Workshops fand in einem lichtlosen Raum statt. An diesem Tag konnten  die Teilnehmer noch mal die Theorie zum Thema „Kommunikationsprozesse im Team" mit  praktischen Übungen untermauern.

Zu Beginn standen viele  Fragen im Raum: Warum in einem lichtlosen Raum? Was hat Kommunikation mit  Lichtlosigkeit zu tun? Welchen Einfluss hat aber der Sehsinn auf die  Kommunikation?

Beim Kommunizieren geht es eigentlich  um „Hören" noch mehr ums „Zuhören" und nicht unbedingt ums „Sehen", denkt man.  Dennoch spielt auch hier der visuelle Sinn eine große Rolle.  Denn im  lichtlosen  Raum müssen wir uns ganz präzise ausdrücken, da der Gesprächspartner weder die  Mimik noch die Körpersprache interpretieren und entschlüsseln kann. So mussten  die Teilnehmer bei den verschiedenen Aufgaben im lichtlosen Raum eine gemeinsame  Sprache entwickeln und sich selbst reflektieren. Hinzu kommt das unbekannte  Umfeld, was gleichermaßen provoziert, irritiert und sensibilisiert. Ohne  visuelle Wahrnehmungsmöglichkeiten müssen zur Erlangung eines definierten Ziels  ungenutzte Potenziale und ganz neue Ressourcen aktiviert werden.

Das Konzept  „Praktische Kommunikationsübungen im lichtlosen Raum" wurde zum ersten Mal an  der Universität zu Köln im Sommersemester 2013 von dem Referenten Miro Miletic, Business Trainer und Systemischer Coach vorgestellt.

Rückschau zum Workshop: „Rollen im (Berufs)-Leben: Improvisationstheater als Hilfe des beruflichen Handelns" (Sommersemester 2016)

Ein Klassiker im Workshop-Programm des Career Service HF - bereits zum sechsten Mal bot Frau Dr. Corinna Armbrüster Ihren Workshop "Rollen im (Berufs)-Leben: Improvisationstheater als Hilfe des beruflichen Handelns" an.

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Kommunikationsverhalten, die Selbstreflexion über verschiedene eingenommene Rollen, sowie der Bezug zwischen Improvisationstheater und dem Meistern komplexer spontaner Situationen standen im Mittelpunkt der Arbeit.

Basierend auf den Kommunikationsmodellen von Friedemann Schulz von Thun "Die vier Seiten einer Nachricht" und "Das Innere Team" wurden verschiedene Kommunikationsverhalten untersucht und beispielhaft in Kleingruppen nachgestellt. Viele praktische Übungen aus dem Improvisationstheater wurden in der Großgruppe durchgeführt und erste leichte improvisierte Szenen gespielt. Dabei ging es in erster Linie nicht um schauspielerisches Talent, sondern um den Mut, spontan zu reagieren, die eigene Selbst- und Fremdwahrnehmung zu sensibilisieren und Strukturen des Improvisationstheaters zu erkennen und auf persönliche (berufliche) Situationen übertragen zu können.

Die Aufgabenstellungen wurden in Kleingruppen erarbeitet und auf Flip-Charts visualisiert. Dabei wurde neben der inhaltlichen Analyse das  Augenmerk auf die Präsentation vor der gesamten Gruppe gerichtet. Die Anwesenden gaben anschließend ein konstruktives Feedback zu den Darstellungen. Mimik, Gestik, Körperhaltung und Artikulation zählten zu den am häufigsten angesprochenen Punkten.

Die praktische Arbeit führte zu einem starken Gruppengefühl und zu einer  angenehmen  Lernatmosphäre, welche Platz zum Austausch persönlicher Erfahrungen bot. Als promovierte Psychologin, erfahrene Improvisationsschauspielerin und systemische Beraterin gab Corinna Armbrüster hilfreiche Tipps zur erfolgreichen Gesprächsführung und zum Bewältigen unvorhergesehener Situationen.

Workshop Impro